Haarausfall

 

Beim Haarausfall müssen zwei verschiedene Varianten unterschieden werden. So gibt es den Haarausfall, der einfach nur mit einem verstärkten Ausgehen der Haare einhergeht, ohne dass dies wirklich für andere Menschen sichtbar wird. Die andere Form ist weitaus schlimmer, hier lichten sich die Haare und es kommt teilweise sogar zu kahlen Stellen. Meist wird davon ausgegangen, dass pro Tag rund 100 Haare ausfallen, was als normal gilt. Sie werden permanent durch neue Haare ersetzt und fallen also erst aus, wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht haben.  Allerdings kann die Grenze nicht so starr gesetzt werden, denn es kann auch immer sein, dass der Haarausfall auf eine Stelle begrenzt ist. In dem Fall spricht man vom Kreisrunden Haarausfall. Beim Diffusen Haarausfall fallen die Haare über den ganzen Kopf verteilt aus.

Eine andere Form des Haarausfalls ist der Androgenetische Haarausfall. Dann besitzt der Betroffene sehr viel DHT im Blut, ein Hormon, das das Wachstum der Haare beeinträchtigt. Die Wachstumsphase wird verkürzt, folglich fallen die Haare schneller aus.  Auch die Einnahme verschiedener Medikamente, wie zum Beispiel im Rahmen einer Krebsbehandlung, kann zum Ausfall der Haare führen, wobei der Haarausfall dann meist nicht nur auf das Kopfhaar beschränkt ist.

Wird festgestellt, dass der Haarausfall hormonell bedingt ist, so kann eine Hormontherapie Gewinn bringend sein. Doch dem ist nicht immer der Fall. Es gibt zudem verschiedene Medikamente, die eingenommen oder aufgetragen werden können. Sie sollen das Wachstum der Haare unterstützen. Zum Beispiel wird davon ausgegangen, dass Kieselsäure, Silizium oder auch ganz einfach Hirse das Wachstum unterstützen können. Bewiesen ist das nicht, aber es kann auch nicht schaden, die Einnahme zu versuchen. Andere Mittel werden in die Kopfhaut eingerieben und müssen für mindestens sechs Monate angewendet werden. Allen Mitteln gemein ist, dass sie nur so lange wirken, wie sie angewendet werden. Für einen dauerhaften Erfolg ist also eine lebenslange Anwendung nötig.

Ein weiterer unschöner Effekt des Alterns ist neben dem Haarausfall das Schlechterwerden der Augen. Leider ist das unvermeidlich, denn die Augen sind nicht darauf eingestellt, dass zeit Lebens am Rechner gearbeitet wird und sie sich so stark anstrengen müssen, auch die lange Lebensdauer der Menschen war ursprünglich so nicht ?vorgesehen?. Abhilfe schafft eine Gleitsichtbrille . Diese besitzt verschiedene Gläser, mit denen das gleitende Sehen von fern und nah möglich ist. Das lästige Wechseln der Brille kann so entfallen.

Wenn der Mensch älter wird, ist das der Haut natürlich anzusehen. Je nach genetischer Veranlagung und den persönlichen Lebensumständen altert die Haut aber schneller und so zeigen sich Falten und Linien häufig schon in den 20ern. Mit der Faltenunterspritzung kann die Hautalterung ein wenig verzögert, wenn auch nicht aufgehalten werden. Für die Dauer von rund sechs bis neun Monaten wirkt das eingebrachte Mittel und verbessert so das Aussehen der Haut deutlich.

Frauen dürfen sich in der Regel bis ins hohe Alter eines dichteren Haupthaares als Männer erfreuen. Auch deswegen bleibt das Thema Haarstyling für die Damen immer aktuell und interessant, egal im welchem Alter. Mit einer individuellen Frisur kann frau nicht nur um Jahre jünger aus sehen, sondern sich auch so fühlen.